Bericht Jahreshauptversammlung 2026

Mittwoch, 28. Januar 2026, Usinger Neue Presse, INF

Sehenswertes Resultat

Feuerwehr baut Feuerwehrhaus in Eigenleistung um

Niederlauken – Wenn man von der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauken eines behaupten
kann, dann ist es sicher, dass die Mitglieder der Feuerwehr ordentlich anpacken
können. Nicht nur, dass die 20 Jungs und Mädels der Einsatzabteilung im vergangenen
Jahr zahlreiche Übungen (insgesamt 18), aber auch zwölf Einsätze absolviert haben
(davon vier Brandeinsätze, fünf technische Hilfeleistungen, zwei Absicherungen und ein
Fehlalarm). Nein, sie haben auch im vergangenen Jahr in Eigenleistung ihr Domizil im
Dorfgemeinschaftshaus saniert.

Was dringend notwendig wurde, da die letzte Revision des technischen Prüfdienstes bei
der jüngsten Begehung etliche dringend zu beseitigende Mängel der Feuerwache ans
Licht brachte und zeitnah eine Nachbesserung forderte. Dies ließ die Wehr nicht auf sich
sitzen, zumal in der Niederlaukener Feuerwehr einige talentierte Handwerker ihren
Dienst tun.

Weilroder Modell wurde umgesetzt
Zudem hatte sich Bürgermeister Götz Esser (FWG) sehr für das Weilroder Modell eingesetzt,
bei dem die Gemeinde das Material stellt, die Dorfgemeinschaft dieses aber in Eigenleistung
verbaut, erklärte Wehrführer Jens Becker auf der am Freitagabend stattgefundenen
Jahreshauptversammlung der Wehr. Und bis auf die Demontage des Heizkörpers
sei dies auch gelungen.

Wo früher das doch recht großzügige Foyer des Dorfgemeinschaftshauses war, ist nun
seit Oktober ein Teil abgetrennt und umgebaut worden. Es wurden Kabel neu verlegt,
eine Holzbalkendecke eingezogen, einige Türen verschlossen und neue gebaut. Es wurden
Trockenbauwände gestellt, Lampen montiert, Steckdosen sowie Lichtschalter eingebaut.
Das Resultat kann sich überaus sehen lassen. Denn mittlerweile gibt es eine separate
Umkleide für die Damen und eine ausreichend große für die Herren. Seit Anfang Januar
haben somit auch die Damen ihr eigenes Reich, betonte Becker. Dies alles sei Ausdruck
der guten und vor allem leistungsfähigen Gemeinschaft, die heutzutage alles andere als
selbstverständlich sei.

Es könnten mehr Spenden sein
Jugendwart Sebastian Stolze berichtete, dass die Jugend- aber auch die Kinderfeuerwehr
im Ort gut besucht sei, es gab einige Übertritte von der Kinder- zur Jugendwehr.
Und auch die Kleinsten der „Feuer-Füchse“ sind äußerst aktiv – immerhin zehn Kinder
besuchen sie regelmäßig.
Hans-Joachim Dous berichtete von einem guten und erfolgreichen Jahr für den Feuerwehrverein,
der immerhin 175 Personen zählt. Davon ist jedoch ein Großteil über 60
Jahre alt. „Wir müssen dringend jüngere Mitglieder rekrutieren“, betonte er. Zudem seien
die Spenden im vergangenen Jahr merklich zurückgegangen. Alle Veranstaltungen
seien indes sehr gut besucht gewesen, aber auch hier würden sich immer schlechter
Helfer finden.

Befördert wurden vier Mitglieder. Andrej Unrau und Nadine Henschel wurden zum Feuerwehrmann/
Feuerwehrfrau ernannt und Florian Böhmer zum Oberfeuerwehrmann. Der
stellvertretende Wehrführer Steffen Gröger zum Hauptlöschmeister.
Zudem wurden mit René Henschel, Klaus Bauer und Andreas Stroh drei neue Kassenprüfer
benannt.

*Original Text in Teilen wegen Fehler angepasst.