Chronik

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Im März 1932 fanden sich in Niederlauken 22 Männer bereit, eine freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen. In fast jedem Dorf in der Nachbarschaft waren die gleichen Bestrebungen im Gange, und man wollte nicht zurückstehen.

Luis Moses wurde Ortsbrandmeister, Theodor Uhrig I. sein Stellvertreter und Paul Veith  Schriftführer. Dies war der erste Vorstand, unter dessen Regie am Anfang einmal monatlich, dann in etwas größeren Abständen Feuerwehrübungen stattfanden.

Eine alte Handspritze und ein Hydrantenwagen waren vorhanden, eine ausziehbare Holzleiter wurde angeschafft.

Auswärts wurde die “Laaker” Feuerwehr einmal bei einem Scheunenbrand in Laubach eingesetzt.

Bei Kriegseinbruch musste die Freiwillige Feuerwehr kürzer treten, denn  die meisten Feuerwehrkameraden wurden zum Heer eingezogen.

Nachdem nun nach dem Krieg alles wieder in geordneten Bahnen verlief, konnte auch die Freiwillige Feuerwehr wieder ins Geschehen eingreifen. Man wählte Eugen Schnorr zum Ortsbrandmeister und Albert Allhenn zu seinem Stellvertreter.

Nun begann ein reges Geschehen, es wurden drei Feuerwehrgruppen gebildet und auch eine Motorspritze angeschafft. Das Gerätehaus im Erdgeschoss des Rathauses wurde zu klein, so dass die alte Handspritze, übrigens ein rares Museumsstück aus dem Jahr 1859 in der Scheune des Bullenstalls untergestellt werden musste.

Einmal im Monat wurden Feuerwehrübungen abgehalten, wobei die Beteiligung sehr rege war. Feuerwehrfeste wurden mit der Stärke von 15 Mann aufwärts besucht. Die Gemeinde zahlte hierbei den Eintritt, Getränke und das Essen. Um der herrschenden Raumnot Herr zu werden, wurde von der Gemeinde neben dem Rathaus ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut, welches dann zum 25-jährigen Jubiläum der Wehr eingeweiht wurde.

Da man auch etwas schmucker bei den Repräsentationen aussehen wollte, wurde in einer Versammlung ein Schneider bestellt und jeder Kamerad bekam nach seinen Maßen einen Uniformrock und eine Mütze angefertigt. Jetzt konnte man getrost mit marschieren, die Niederlaukener Feuerwehrkameraden sahen nach etwas aus, sie konnten sich sehen lassen.

Am 5. Februar 1957 wurde vom damaligen Kreisbrandinspektor Otto Philippi überraschender Weise eine Alarmübung angesetzt. Hierbei versagte die überalterte Motorspritze vollends. Nachdem bei der Gemeinde Niederlauken ein Antrag auf Neuanschaffung einer neuen Motorspritze gestellt war und dieser auch genehmigt wurde, entschied man sich in einer Sitzung für eine TS 8/8 der Marke Magirus. Diese Tragkraftspritze wurde der Feuerwehr dann am 07. März übergeben.

Am 29. März desselben Jahres trat der bisherige Ortsbrandmeister Eugen Schnorr zurück und der seitherige Stellvertreter Albert Allhenn wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Ihm zur Seite stand als neuer Stellvertreter Theodor Uhrig II.

Am 20. Oktober 1957 feierte die Freiwillige Feuerwehr nun ihr 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde am Saalbau Körber noch ein kleines Zelt angebaut. Auch die Herbsttagung des Kreisfeuerwehrverbandes fand in Niederlauken statt.

Vormittags um 8.30 Uhr wurde eine Großangriffsübung von den Nieder- und Oberlaukenern Feuerwehrleuten zur Zufriedenheit aller Beteiligten vorgetragen. Danach begann die Herbsttagung und gegen 11.30 Uhr wurde der Jubelwehr des Kreisbanner übergeben. Um 13.30 Uhr folgte dann ein Festgottesdienst mit Pfarrer Wagner aus Usingen mit anschliessender Kranzniederlegung am Ehrenmal zum Gedenken aller verstorbener und gefallener Feuerwehrkameraden.

Dann setzte sich der Festzug durch die Strassen in Bewegung. Die Einweihung des neuen Gerätehauses mit der Schlüsselübergabe und die Ehrungen für die noch lebender Gründer schlossen sich an.

Am 21. Dezember 1959 wurde eine Versammlung der Feuerwehr vom Kreisbrandinspektor besucht. Hierbei wurde der Wehr empfohlen, sich für einen Bereitschaftszug des Katastrophenschutzes zu entscheiden.

Zur Generalversammlung am 11. Januar 1962 traten Albert Allhenn und Theodor Uhrig II. von ihren Ämtern zurück und Günter Seifert wurde zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Sein Stellvertreter wurde Otto Karter.

Am 15. März 1962 fand dann abermals eine Sitzung wegen der Stationierung eines Löschfahrzeuges des Katastrophenschutzes in Niederlauken statt. Nachdem sich acht Mann als Besatzung für das Fahrzeug bereit erklärten, konnte dieses dann übernommen werden. Da sich aber bereits 1964 keine Bereitschaft mehr fand, das Fahrzeug zu besetzten, musste dieses wieder zurückgegeben werden.

Von den Brandeinsätzen der Niederlaukener Feuerwehr, seien es Zimmer- oder Kaminbrände, Dungstättenbrände, Mähdrescherbrände, Wald- und Feldbrände, sei das Großfeuer, das es am 30. April 1967 zu löschen gab, herausgegriffen.

Abends um 20.40 Uhr gab es Feueralarm, denn der Kammerforst, ein mit Ginstern, Dornenhecken, Kiefern und Obstbäumen bewachsenes Naturschutzgelände stand in hellen Flammen. Der damalige Ortsbrandmeister Günter Seifert zog mit einer Planierraupe, die zufälliger Weise auf dem Sportplatz stand, große Gräben und Schneisen, damit das Feuer nicht auf den Wald übergriff. Alles was Hände hatte, war mit Hacke und Schaufel im Einsatz. Da die Usinger Feuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug anrückte, war der Brand dann bis Mitternacht unter Kontrolle.

Da die alten Uniformen nicht mehr zeitgemäss waren, wurde unsere Wehr 1972 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Niederlauken neu eingekleidet. Jeder Feuerwehrmann bekam eine Uniformjacke, ein Hemd und eine Mütze.

1973 wurde vom Kreisfeuerwehrverband beschlossen, das die Ortsbrandmeister der einzelnen Ortsteile (es war ja inzwischen durch die Gebietsreform die Großgemeinde Weilrod mit 13 Ortsteilen gebildet worden), in Zukunft den Titel Wehrführer tragen. Der Ortsbrandmeister war jetzt für alle Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde Weilrod zuständig, er wird von allen Weilroder Wehren gewählt.

Günter Seifert trat am 02. April 1974 als Wehrführer zurück. Sein Amt übernahm Dieter Färber, der ein Jahr zuvor als stellvertretender Wehrführer in den Vorstand kam. Den Posten des Stellvertreters führte nun der bisherige Wehrführer Günter Seifert aus.

Am 05. März 1975 bekam die Niederlaukener Wehr ihr erstes Feuerwehrauto, ein TSF der Marke Ford-Transit. Nun war man wenigstens so ausgerüstet, dass man auch in den Nachbarorten Hilfe leisten konnte.

Günter Seifert war insgesamt 20 Jahre als Ortsbrandmeister bzw., Wehrführer und Stellvertreter in der Niederlaukener Feuerwehr tätig. Theo Günther, der seit 1957 Schriftführer war, und dem die Niederschrift der Chronik bis zum 50-jährigen Jubiläum größtenteils zu verdanken ist, trat 1976 zurück. An seine Stelle rückte Walter Mankel.

Am 10. März 1978 wurde Roland Pietzonka zum Wehrführer und 1. Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauken gewählt. Dieter Färber war ab jetzt wieder Stellvertreter.

Am 05. Januar 1979 war unsere Wehr mit 12 Mann beim Großbrand in Merzhausen im Einsatz. Bei eisigem Wetter standen die Kameraden bis weit nach Mitternacht ihren Mann.

Das Feuerwehrauto, war sogar so beliebt, dass es am Pfingstsamstag 1981 von einem Strafgefangenen, der mit einer Gruppe im Landschulheim Ferien machte, als Fluchtauto benutzt wurde, er hatte es still und leise, ohne Aufsehen zu erregen, einfach aus dem Gerätehaus entwendet. Das Auto wurde Gott sei Dank wieder gefunden und mann konnte es in Offenbach wieder abholen.

Das Jahr 1981 war auch das Jahr der Hochwasserkatastrophe. Am 10., 11. und 12. August mussten die Keller und auch eine Wohnung im tiefer gelegenen Ortsbereich leer gepumpt werden. Dabei waren viele Feuerwehrkameraden über 30 Stunden ununterbrochen im Einsatz. Die Nachbarwehren aus Riedelbach, Neuweilnau, Mauloff und Oberlauken unterstützten unsere Wehr mit ihren Tragkraftspritzen, auch private Pumpen waren im Einsatz. Soviel Wasser außerhalb des Bachlaufs gab es jahrzehntelang nicht.

Vom 16. bis 18. Juli 1982 konnte unsere Wehr mit einem großen Fest auf dem Festplatz das 50-jährige Bestehen feiern. Samstags begann das Fest um 15.00 Uhr mit einer Großübung unter der Teilnahme anderen Weilroder Wehren.

Nach einer Totenehrung auf dem Friedhof und einem Zeltgottesdienst mit Pfarrerin Eva-Maria Meinecke begann der Festkommers. Hier konnten die noch lebenden Gründer Albert Allhenn, Wilhelm Pauly (beide auch Ehrenmitglieder), Albert Reinhardt, Wilhelm Staadten, Paul Veith, Albert Zierath und Adolf Zwengel geehrt werden. Die Kameraden Dieter Färber (seit 25 Jahren aktiv), Günter Seifert (seit 20 Jahren Wehrführer u. Stellvertreter), Horst Bergt (seit 32 Jahren Gruppenführer), Theodor Günther (18 Jahre Schriftführer),und Willi Stamm (15 Jahre Kassenwart) wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Am Sonntag zog nach dem Frühschoppen ein großer Festzug mit Spielmanns- und Musikzügen, vielen Feuerwehrkameraden und anderen Gruppen, teils auf herrlich geschmückten Wagen durch die Ortsstraßen von Niederlauken

Im Frühjahr 1984 konnte man erstmals Jugendliche für die Jugendfeuerwehr gewinnen. Da unsere Wehr keinen ausgebildeten Jugendwart in ihren Reihen hat, daher lediglich Betreuer stellen kann, werden die Jugendlichen seit dieser Zeit zusammen mit den Mädchen und Jungen aus Oberlauken in der Jugendfeuerwehr Oberlauken ausgebildet.

Nachdem auch die zweite Tragkraftspritze ihren Dienst getan hatte, wurde der Wehr am 8. Juli 1984 eine neue TS 8/8, ebenfalls der Marke Magirus, übergeben.

Zu den herausragenden Ereignissen der achtziger Jahre gehören ohne Zweifel die drei Teilnahmen an den von der Freiwilligen Feuerwehr Oberlauken veranstaltenden  “Weilroder Wettkämpfen“. Hier konnten unsere Aktiven mit ihrem Gruppenführer Herbert Becker in den Jahren 1985 und 1986 jeweils den 1. Platz und im Jahr 1987 den 2. Platz belegen.

Am 15. April 1996 konnte von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Fahrzeug der Marke Fiat Ducato mit einem Aufbau vom Iveco-Magirus von Weisweil im Schwarzwald nach Niederlauken überführt werden. Noch bevor das neue Fahrzeug am 20. Juli 1996 im Rahmen des Dorffestes feierlich übergeben wurde, konnte es seine Tauglichkeit in der Nacht zum 04. Juli 1996 beim Großbrand bei der Firma Sorg in Gemünden unter Beweis stellen.

Bisheriger Höhepunkt der Freiwilligen Feuerwehr war allerdings die Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses am 07. Dezember 1996 das im Zusammenhang mit einem Gemeindezentrum für die bürgerliche und kirchliche Gemeinde mit sehr vielen freiwilligen Helfern größtenteils in Eigenleistung erstellt werden konnte.

Am 23. Juni 2002 nahmen einige Kameraden unserer Wehr mit der alten Handspritze aus dem Jahr 1859, die zuvor von den Kameraden Manfred Brumm und Lothar Rühl in liebevoller Kleinarbeit restauriert wurde, am Hessentagsfestzug in Idstein teil.

Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Dorffestes wurde am 13. und 14. Juli 2002 das 70-jährige Jubiläum gefeiert, bei dem man für eine Großübung außer verschiedenen Weilroder Feuerwehren und auch die Kameraden aus Laubach zur Teilnahme gewinnen konnte.

Am 15. Januar 2003 fand in der Wehrführung ein Umbruch statt, da Wehrführer Roland Pietzonka und die Gruppenführer / Stellvertreter Herbert Becker und Manfred Brumm nach nunmehr 25 Jahren in diesen Positionen ihre Ämter in jüngere Hände übergeben konnten.

In dieser Jahreshauptversammlung wurde der seitherige stellvertretende Wehrführer Arno Fischer zum Wehrführer, Gruppenführer Stefan Gröger zusätzlich zum stellvertretenden Wehrführer und Jens Becker zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt.

Vom 13. bis 15. Juli 2007 konnte im Rahmen des Dorffestes das 75-jährige Bestehen gefeiert werden. Eingeleitet wurde das Jubiläumswochenende am Freitag, den 13. Juli um 18:00 Uhr mit der Kranzniederlegung auf dem Friedhof, bei der der Frauensingkreis für die feierliche Umrahmung sorgte. Um 20:00 Uhr folgt der Festkommers mit Festreden und musikalischen Beiträgen des Frauensingkreises im Gemeindezentrum. Am Samstag ging es um 16.30 Uhr für die Aktiven der Feuerwehr zusammen mit benachbarten Wehren aus Weilrod und anderen Nachbargemeinden mit einer Großübung weiter. Danach wurde auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche gefeiert und ab 18:00 Uhr sorgten „Die Finsternthaler“ für eine ausgelassene Stimmung. Am Sonntag fand um 9:30 Uhr in der Kirche ein Festgottesdienst, der vom Posaunenchor Merzhausen begleitet wurde, statt. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde dann zünftig und ausgiebig weiter gefeiert und das Jubiläumswochenende ausklingen lassen.

Mit der Beschaffung eines Überdrucklüfter im Dezember 2007 und einer Wärmebildkamera im Januar 2012 wurde die technische Entwicklung der Feuerwehr Niederlauken weiter fortgesetzt und eine Spezialisierung auf das Aufgabengebiet der Brandbekämpfung eingeleitet.

Im Jahr 2013 standen am 01. Februar bei der Jahreshauptversammlung Neuwahlen des gesamten Vorstandes und der Wehrführung auf der Tagesordnung. Roland Pietzonka hatte bereits vorher angekündigt, nach nunmehr 35 Jahren den Vorsitz in jüngere Hände zu übergeben. Gleiches galt für Arno Fischer, der insgesamt 10 Jahre das Amt des Wehrführers begleitete.

Es gab somit ein großes Stühle rücken, Marco Uhrig wurde zum neuen 1. Vorsitzenden und der bisherige stellvertretende Wehrführer Stefan Gröger zum 2. Vorsitzenden gewählt. Kassenwart Kai-Uwe Niederhäuser und Schriftführer Dirk Köhler wurden in Ihren Ämtern bestätigt.

Neuer Wehrführer wurde Jens Becker und Patrick Löw übernahm das Amt des Stellvertreters. Zum neuen Gruppenführer wurde Sebastian Stolze gewählt, Stellvertreter blieb hier weiterhin Patrick Pietzonka. Das Amt des Gerätewartes übernahm der bisherige Wehrführer Arno Fischer und das des Zeugwartes Steffen Gröger.

Als technische Neuerung wurde im Jahr 2013 eine gebrauchte Tragkraftspritze der Marke Magirus beschafft. Bei der dritten Tragkraftspritze im Laufe der Jahre in Niederlauken, ist erstmals ein Elektrostarter vorhanden. So ist es jetzt möglich die Tragkraftspritze im Fahrzeug zu betreiben.

Im Jahr 2014 wurde im Land Hessen endlich der Digitalfunk bei den Feuerwehren in Betrieb genommen, somit gab es auch für uns komplett neue und vorallem zeitgemäße Funktechnik.

Einen Platzwechsel gab es 2016 auf dem Posten des stellvertretenden Wehrführers, Patrick Löw legte das Amt nieder und Steffen Gröger wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Stellvertreter von Jens Becker gewählt.

Mit der feierlichen Übergabe eines Mannschaftstransportfahrzeuges am 01. April 2017 stehen bei unserer Feuerwehr erstmals zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Der Opel Vivaro wurde gebraucht beschafft und in 306 Arbeitsstunden durch uns selber zum Feuerwehrfahrzeug um- und ausgebaut, lediglich die Folierung des Fahrzeuges erfolgte durch eine Fachfirma. Seine Hauptaufgabe hat der neun sitzige Bus zum Transport der Jugendfeuerwehr zu Übungen, Wettkämpfen und Ausflügen. Weiterhin wird das Fahrzeug zum Transport der Einsatzabteilung zu Übungen und Einätzen eingesetzt.

Mit der Indienststellung des Mannschaftstransportfahrzeuges ergab sich zugleich ein kleines Platzproblem in unseren Räumlichkeiten innerhalb des Dorfgemeinschaftshauses. Ein eigener Stellplatz für den Bus war durch die Nutzung der kleinen Fahrzeughalle als Umkleide zunächst nicht vorhanden. Nach Abwägung verschiedenster Möglichkeiten zur Erweiterung unserer Räumlichkeiten innerhalb des DGH, aber auch ausserhalb, ist es dem damaligen Bürgermeister Axel Bangert zu verdanken, welcher die Idee hatte, die leerstehenden Räume des Dorfladens der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Mit Beginn der Um- und Ausbauarbeiten am 22. April 2017 und beendigung der Arbeiten am 14. Juni 2018, nach insgesamt 1303,5 Arbeitsstunden, konnte durch uns ein zeitgemäß ausgestatteter Schulungs- und Aufenthaltsraum, eine kleine Küche sowie ein Büro und einer neu errichteten Toilettenanlage bezogen werden. In den Räumlichkeiten innerhalb des Dorfgemeinschaftshauses wurde die Umkleide zwischen die beiden Fahrzeughallen verlegt, so dass jedes Fahrzeug seinen eigenen Stellplatz hat.

Mit der Nutzung der Räumlichkeiten im Erdgeschoß des alten Rathauses, sowie der im Jahr 1957 angebauten Fahrzeughalle, welche jetzt als Schulungraum dient, sind wir im Prinzip zu den Wurzeln zurück gekehrt. Sämtliche Liegenschaften die im laufe der Jahre als Unterkunft von Handspritze, Hydrantenwagen und Tragkraftspritzenfahrzeug dienten, haben wir wieder, zwar in etwas anderer Form als angedacht, bezogen.

Rückblickend bleibt zu sagen, dass seit Bestehen der Feuerwehr Niederlauken in den vergangenen Zeiten Höhen und Tiefen gab, und es diese auch in Zukunft geben wird.


Grundlagen für diese Zusammenstellung waren u.a. die Niederschriften der langjährigen Schriftführer Theodor Günther und Walter Mankel, die Vereinschronik aus der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum von Herbert Bach und Ergänzungen von Herbert Becker und Jens Becker. Vielleicht ist einiges vergessen worden, vielleicht wurde auch einiges zu hoch bewertet. Der Verfasser nimmt daher jederzeit Anekdoten, Begebenheiten oder Anregungen entgegen, um sie noch in diese Chronik aufzunehmen.